Diagnostik

Grundlage jeder Behandlung ist eine genaue Diagnose nach den Kriterien der TCM.

Ziel der Diagnostik ist es, das Grundmuster der Erkrankung zu erfassen, auf dem die anschließende Therapie aufbaut. Dabei stützen wir uns auf die Zungen- und Pulsdiagnostik, die genaue Erhebung von Vorerkrankungen, aktuellen Beschwerden sowie belastenden Lebensumständen oder Lebensgwohnheiten.

Chinesische Syndromdiagnostik:

  • Hitze/Kältezustand, oder beides
  • Fülle/Leerezustand, oder beides
  • Äußeres Syndrom/Inneres Syndrom, oder beides
  • Welche der 5 Grundsubstanzen (Energie, Blut, Essenz, Geist, Säfte) ist von einer Dysfunktion betroffen?
  • Welcher disharmonisierende Faktor liegt vor?
  • Welche Leitbahnen (Meridiane) sind betroffen?
  • Welche inneren Organe sind betroffen?

Vorsorgeuntersuchung

Viele Erkrankungen zeigen sich schon lange vor der Entwicklung von sicht- oder fühlbaren Symptomen.

Die Vorsorgeuntersuchung widmet sich ausführlich den Vorerkrankungen, etwaigen physischen oder psychischen Beschwerden und dem Lebensstil des Patienten, um anschließend auf Basis der diagnostischen Erfahrung mehrerer tausend Jahre, aber auch der neuesten Erkenntnisse im Bereich der Körperenergetik, eine Diagnose zu erstellen. Daraus leitet sich eine Empfehlung für die Lebensführung bzw. eine entsprechende therapeutische Methode ab, sodass die körperliche und psychische Stabilität erhalten bleibt bzw. wiedererlangt wird.

Akupunktur

Durch Einstechen von Nadeln an genau definierten Stellen der Haut wird der Energiefluss durch den Körper harmonisiert. Energetische Blockaden können gelöst und die innere Harmonie wiederhergestellt werden.

Die Akupunkturpunkte liegen auf Meridianen. Diese sind Leitbahnen, in denen die Energie fließt und die wie ein Netzwerk die Körperoberfläche überziehen.

Dabei bestehen Verbindungen zu den inneren Organen. Insgesamt gibt es über 360 Akupunkturpunkte, die je nach Krankheitsbild unterschiedlich kombiniert werden.

Zur Akupunktur zählen auch die Nadelung von Reflexzonen (z.B. an Ohr oder Hand) und die Anwendung von Moxibustion (lokale Erwärmungstherapie).

Laserakupunktur

Neben der klassischen Nadelakupunktur ist auch die völlig schmerzfreie Akupunktur mittels Speziallaser möglich. Sie eignet sich vor allem für die Behandlung entzündlicher Prozesse , zur Narbenentstörung und zur Behandlung von geschwächten Patienten , Kindern oder auch Erwachsenen, die einfach Angst vor Nadeln haben.

Gesichtsverjüngende Akupunktur

Hier handelt es sich um eine Gesichts-und Schädelakupunktur in Verbindung mit traditionellen chinesichen Behandlungsmethoden.

Nach gründlicher Anamnese wird je nach chinesischem Syndrom ein Behandlungsplan erstellt, welcher eine Synergie aus Akupunktur, Chinesischer Kräutertherapie, Akupunktur Massage, Gua Sha, Lasertherapie  und Schröpfen sein kann.

Diese Methode verjüngt nicht nur äußerlich,  sondern verleiht durch den umfassenden Ansatz ein inneres Strahlen, … so können lang anhaltende Ergebnisse erzielt werden.

Chinesische Arzneimitteltherapie

In der chinesischen Kräutertherapie kommen mehrere tausend Arzneimittel – zum Großteil pflanzliche, aber auch mineralische – zum Einsatz.

Im Vordergrund bei der Auswahl des jeweiligen Heilmittels steht dessen spezifische Wirkung auf den Organismus. Beispielsweise werden Kräuter, die den Körper kühlen oder wärmen, unterschieden. Ebenso gibt es Substanzen, die Schleim lösen, Energie und Blut aufbauen oder energetisch bewegend sind.

Die Substanzen kommen in der Regel in Form von individuell zusammengesetzten Rezepturen zur Anwendung, die zumeist verkocht oder als Granulat, oder in Tropfenform eingenommen werden. Aufgrund der hohen Anforderung an Qualität und Reinheit werden chinesische Heilkräuter nur in dafür spezialisierten Apotheken abgegeben.

Tuina

Die Tuina-Therapie ist eine Massageform, bei der Akupunkturpunkte, Meridiane und lokale Schmerzpunkte mittels spezieller manueller Grifftechniken behandelt werden.

Während einer Tuina-Behandlung stellt sich beim Patienten eine tiefe Entspannung ein, welche Befindensstörungen, wie innere Unruhe, Nervosität, Schlaflosigkeit, Erschöpfungszustände, depressive Stimmungszustände, Verstopfung und vieles mehr mildert. Auch Schmerzen des Bewegungsapparates, wie z.B. Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen, werden durch die Tuina-Massage gelindert.

Tuina basiert auf der theoretischen Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin und Akupunktur – mit anderen Worten: „Akupunktur mit den Fingern“. Tuina Massage bewirkt eine ausgeglichene Zirkulation des Qi im Meridiansystem und sorgt so für geistige und körperliche Gesundheit.

Äußerst effizient bei Kniegelenksbeschwerden wie Kniegelenksarthrose, nach mechanischer Überbelastung, Knorpelschäden, Bandschwäche und nach Kniegelenksoperationen. Bei Schulter-Nackenbeschwerden, sowie Menstruationsbeschwerden.

Ernährungsberatung

Da in der TCM großer Wert auf die Vorbeugung gelegt wird, kommt der chinesischen Diätetik eine besondere Bedeutung für die Erhaltung der Gesundheit zu.

Im Gegensatz zu den stets wechselnden Ernährungstrends in der westlichen Welt ist die chinesische Ernährungslehre individualisiert , sie richtet sich ausschließlich nach dem Zustand des Patienten und seinen krankheitsbegünstigenden Disharmonien.

Kosten

Im Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin sind die Ärztinnen in einer Wahlarztpraxis tätig.

Von Seiten der Sozialversicherungen werden Kosten teilweise übernommen. Voraussetzung ist, dass die Behandlung bei einem Arzt/einer Ärztin mit Akupunktur-Diplom der Österreichischen Ärztekammer erfolgt.

Manche Zusatzversicherungen bieten entsprechende Krankenversicherungspakete an, die auch Leistungen der TCM beinhalten.

 

Preise:

Erstordination inkl. Akupunktur: EUR 135,-
Weitere Ordination inkl. Akupunktur: EUR 80,-

Im Preis enthalten sind Begleitbehandlungen wie Lasertherapie, Moxibustion, Schröpfen, Kräuterverordnung.

Gesichtsverjüngende Akupunktur: Preis nach Aufwand / Erstordination zum Ausprobieren (Dauer ca. 1.5h): EUR 150,-

Implantat-Akupunktur: Preis nach Aufwand.